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Warum und wie die „Hindenburg“ verbrannte

Foto: National Air and Space Museum
Smithsonian Institut

Der Ausbruch des Feuers, das im Jahre 1937 das Luftschiff LZ 129 „Hindenburg“ in Lakehurst vernichtete, hatte nichts mit dem Wasserstoffgas zu tun, das in großen Mengen als Auftriebsmittel an Bord war. Ursache waren vielmehr die chemischen und elektrischen Eigenschaften des Anstrichs der Außenhülle in Verbindung mit den besonderen Wetterbedingungen, die am Tag des Unglücks in Lakehurst herrschten.

 

Zu diesem Schluss kommen nicht nur Studien aus neuester Zeit, es war auch damals, kurze Zeit nach dem Unglück, bereits bekannt. Das beweisen noch vorhandene Briefe und Aufzeichnungen. Der überzeugendste Beleg dafür ist jedoch, dass genau diese Fehler der „Hindenburg“ beim Nachfolgeschiff LZ130 „Graf Zeppelin II“ vermieden wurden.

Vor allem wurde die Zusammensetzung des Anstrichs geändert. Es wurde Kalziumsulfamat hinzugefügt, das damals in der Textilindustrie für feuerfeste Imprägnierungen verwendet wurde. Außerdem wurde das Aluminium durch Bronzepulver ersetzt, das zwar schwerer ist, aber nicht feuergefährlich und auch noch leitfähiger. Die Seile, die die Hülle mit dem Gerippe verbanden, wurden mit Grafit behandelt, so dass sie leitfähig wurden.

 

Auf der Seite des Deutschen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verbandes e.V. finden sie eine ausführliche Abhandlung:

(Klicken Sie dort auf „Publikationen“ und scrollen Sie bis zum 18.1.2000)

Ein Mythos verglüht

Warum und wie die „Hindenburg“ verbrannte

von Addison Bain und Ulrich Schmidtchen

 

 

 

 

 

 

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folgender Link ist eine PDF-Datei Ein Mythos verglüht
Warum und wie die „Hindenburg“ verbrannte

DWV-Info Nr. 4